Handlesen

Handlesen

Das Lesen der Hand ist seit der Antike belegt — in Indien, in China und im griechischen Raum. In der Renaissance erlebte es eine gelehrte Blüte mit bebilderten Traktaten.

Die vier großen Linien

Die Lebenslinie, die den Daumen umschließt. Die klassische Tradition liest sie als Hinweis auf Vitalität und Verankerung — nicht als Jahreszähler. Eine kurze Linie kündigt nichts Schlimmes an.

Die Kopflinie, waagerecht, dem Denken und Entscheiden zugeordnet.

Die Herzlinie, darüber, dem Gefühlsleben zugeordnet.

Die Schicksalslinie, senkrecht, bei vielen Menschen gar nicht vorhanden — ihr Fehlen ist völlig gewöhnlich.

Die Berge

Die Erhebungen der Handfläche tragen Planetennamen: Venus am Daumenballen, Jupiter unter dem Zeigefinger, Saturn unter dem Mittelfinger, Apollo unter dem Ringfinger, Merkur unter dem kleinen Finger.

Welche Hand

Beide. Die nicht dominante für das Angeborene, die dominante für das Erworbene. Der Abstand zwischen beiden ist das Interessante.

Was Chana ergänzen würde: wenn ein Detail Ihrer Hand Sie je beunruhigt hat — eine kurze Linie, ein Kreuz, ein Bruch — fragen Sie in der Sitzung direkt danach. Das klassische Handlesen deutet keine Linie als Unheilszeichen.

Die Handform

Die Tradition ordnet Hände vier Elementen zu — Erde, Luft, Feuer, Wasser — nach dem Verhältnis von Handfläche zu Fingerlänge. Oft das Erste, worauf geschaut wird.

Siehe Zahlen und Hände, die Numerologie und eine Beratung.

Häufige Fragen

Zeigt die Lebenslinie die Lebensdauer?

In der klassischen Tradition nicht: sie wird als Hinweis auf Vitalität und Verankerung gelesen. Eine kurze Linie kündigt nichts Schlimmes an.

Welche Hand wird gelesen?

Beide: die nicht dominante für das Angeborene, die dominante für das Erworbene. Der Abstand zwischen beiden zählt.

Was sind die Berge?

Die Erhebungen der Handfläche, nach Planeten benannt: Venus am Daumenballen, Jupiter unter dem Zeigefinger, Saturn unter dem Mittelfinger.

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